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Wir über uns
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Edith geboren bin ich am 16. August 1972 in Wien. Als Stadtmensch aufgewachsen zog es mich immer auf die Rax, die Gutensteiner Alpen oder die Hohe Wand und den Schneeberg wo ich meine Kletterambitionen ausleben und mich mit neuer Energie bereichern konnte. Von früher Kindheit an fühlte ich mich in der Bergwelt zu Hause. Während meiner Schulzeit war ich mal auf Schullandwoche in Kärnten. Bei einem Ausflug nach Klagenfurt, blieb ich vor dem Wörtherseemandl stehen, das mich mit seinem Plätschern magisch anzuziehen schien. Irgendwer sagte dann zu mir, ich solle einen Groschen über die Schulter in den Brunnen werfen, dann komme ich wieder zurück. Nichtsahnend tat ich dem gleich. Jahre später, als ich wieder durch Klagenfurt lief, traf ich wieder meinen alten Freund - das Wörtherseemandl - und mir fiel die Geschichte wieder ein. Ich musste schmunzeln, denn ich lebte mittlerweile zwei Jahre in Kärnten. Fasziniert von Kärnten und seiner wunderschönen Landschaft bin ich 2002 nach Kärnten gezogen. Dieses traumhafte Stück Österreich berührt mich im Herzen. Ich liebe das milde Klima, das wie Balsam auf meine Seele wirkt, und ich mag die Herzlichkeit, mit der mir hier die Menschen begegnen. Kurz gesagt, hier ist mein Sweet-Spot. Doch wie es das Schicksal will, habe ich auf einem Glücksseminar in Spanien im Winter 2005 Uli kennen gelernt. Das hat dann dazu geführt, dass ich, spontan wie ich nun mal bin, nach München gezogen bin. Doch dort musste ich sehr schnell feststellen, wie sehr mir mein geliebtes Kärnten fehlt und täglich plagte mich das Heimweh. Ich verstand die Welt nicht mehr, wo ich mir doch vorstellen konnte, überall auf der Welt zu leben. Und so wurde ich eines Besseren belehrt und musste mir eingestehen, dass ich mit ganzem Herzen Österreicherin und Wahlkärntnerin bin. Auf diesem Wege habe ich meine Wurzeln zum ersten Mal gespürt und bin für diese Erfahrung sehr dankbar. Damit wusste ich, dass ich wieder in meine geliebte Heimat zurückkehren werde. Schon seit längerer Zeit schlummert in mir der Wunsch und die Vorstellung auf einer Alm zu leben und ich weiß, dass ich irgendwann genau dort landen werde. Eines Tages kam mein lieber Uli zu mir und erzählte mir von seinem langjährigen Traum, nämlich einer Weltreise mit dem Wohnmobil. Das traf natürlich meine spontane und abenteuerfreundliche Natur, da ich für andere Länder und Kulturen viel übrig habe. Das Reisen gehört auch zu meinem Leben und so war ich von seiner Idee einfach nur Feuer und Flamme. Genau das ist es, denn Urlaube in Hotelanlagen und Clubs sind nicht die Art und Weise, wie ich ein anderes Land erleben möchte. Vielmehr ist es wirklich das Reisen und das er- und befahren anderer Länder ...
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Uli (als Mentalitaliener auch bekannt als "Luigi") Es gibt Badische und Unsymbadische! Das ist wohl auch der Grund, warum ich am 30.12.1962 in der Barockstadt Bruchsal in Baden das Licht der Welt erblickte. Ich dachte mir: "Sylvester kannst Du gleich mitnehmen". War aber nicht so prickelnd im "Brusler Krankenhaus" :-(( Tja, das mit dem Reisen - und speziell mit dem Wohnmobil - hat bei mir im zarten Alter von 20 Jahren begonnen. Weil ich ein verrückter Motorradfahrer war und auch Rennen fuhr, habe ich mir für 1200 Mark einen alten Hanomag-Bus (siehe Startseite) mit 220er Benz-Dieselmaschine gekauft (MB 206) und habe darin meine 350er Yamaha von Rennstrecke zu Rennstrecke gekarrt. Wo die Blechdose schon mal da war, bin ich damit auch gleich in den Urlaub gefahren. Jugoslawien war das erste Ziel meiner Träume. Anfang der 80er Jahre hatte das aber durchaus auch albtraumartige Qualitäten. Der Wohnkomfort war etwas eingeschränkt, denn Fenster gab es keine, Isolierung auch Fehlanzeige und mit stolzen 60 PS lief die Karre grade mal 90. Einen LKW damit auf dem Autoput zu überholen war damit die richtige Droge für Adrenalin-Junkies. Dafür hatte ich einen viertel Meter Lenkungsspiel, was besonders in den LKW-Spurrillen auf der Autobahn einen alkoholisiert anmutenden Fahrstil mit sich brachte. Nachdem ich die Mopedrennerei dank Studienplatz und mangels Finanz-Masse an den Nagel hängen musste, kam das Upgrade zum VW-Bus (siehe Startseite). Mit 66 Benzin-PS war der gegenüber dem Hanomag fast schon eine Rakete. Die Mopedrennerei wurde durch Windsurfen ersetzt und dafür bot das feste Hochdach viel Platz für all das Geraffel, das man dazu braucht. Mit Porta Potti, Heizung, 60 ltr. Frischwasser, Spüle, Kühlbox und Klappbett war das Reisen damit schon richtig luxuriös. Damit gings nach Südfrankreich, Italien, Griechenland und in die Türkei - immer auf der Suche nach dem ultimativ windigsten Surfspot. Damals wurde die Idee geboren, mit dem Wohnmobil die besten Surfspots dieser Erde zu bereisen, so lange zu bleiben wie man wollte und sich einfach die Seele aus dem Leib zu surfen. Weitere Reisen mit den Wohnmobilen meines Bruders folgten, bis Job und Karriere keine Zeit mehr ließen, für das langsame Womo-Reisen. Abgesehen von einer vierwöchigen Reise durch Neuseeland mit einem Miet-Wohnmobil waren die folgenden 20 Jahre von Flugreisen in alle möglichen Ecken der Welt geprägt. Zwischenzeitlich hatte ich meine Leidenschaft fürs Windsurfen zum Beruf gemacht, mich an einem Surfreiseveranstalter in München beteiligt und bin beruflich zu den schönsten und windigsten Spots auf dieser Kugel geflogen, um diese für unsere Surfkundschaft zu erschließen. Die Idee vom langen Reisen mit dem Womo war dabei irgendwie verschüttet gegangen und die Geschichte, wie sie wieder zutage getreten ist, habe ich auf der Startseite ja schon erzählt. Unter dem Button "Sternchen" kannst Du nachlesen, wie es dazu kam, ein Allrad-LKW-Fahrgestell zu kaufen und daraus ein Fernreisemobil zu basteln. |
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© 2009 by edith pape und ulrich dolde |
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